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Robert Basic denkt über Blogverkauf nach 6. Januar 2009

Es hat eingeschlagen wie ein Schrapnellgeschoss in der Blogosphäre. Robert war heute der Meinung, einen Post mit folgendem Titel zu verfassen, „Basic Thinking verkaufen?“. Laut seiner Aussage stehen die Chancen dafür 50:50.

Ich persönlich halte dies ja für einen vorgezogenen Aprilscherz oder aber für einen Viralen-Marketing Test (Gag). Oder, was für mich noch plausibler ist, Robert wollte einfach mal testen, was passiert. Ich lese seinen Blog recht oft und sehr gerne, und ehrlich gesagt, ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass er seinen Blog wirklich verkauft.

Am Ende ist es Robert seine Entscheidung, ganz allein seine. Deshalb finde ich es faszinierend, über was sich die Menschen da so alles Gedanken machen. Da wird darüber spekuliert, was denn ein fairer Preis wäre. Das Basic Thinking ohne Robert nicht funktionieren würde.

Ich lese seinen Blog wirklich sehr gerne, aber das folgende muss einfach mal gesagt werden. Warum sollte sein Blog, von einem anderen fortgeführt, nicht funktionieren? Natürlich muss man da langfristig denken, und nicht von heute bis zum nächsten Morgen. Klar würden einige Leser abspringen, doch wenn der neue Schreiberling guten Content schafft, wird er wiederum neue Leser anziehen. Und mal davon abgesehen, Nörgler gibt es immer.

Auch die Spekulationen darüber, was ein fairer Preis für einen solchen Blog sind, ist großer Quatsch. Denn am Ende liegt die Entscheidung bei Robert alleine und an demjenigen, der seinen Blog kaufen möchte. Aber Robert hat ja nach Meinungen gefragt, hier ist die meinige.

Ich persönlich würde ein so persönlichen Blog nicht verkaufen. Entweder würde ich ihn stilllegen aber den Zugang weiterhin ermöglichen oder ich würde einfach eine Blogpause einlegen. Jeder braucht mal vom Job eine Auszeit, und da Robert damit, übrigens sehr erfolgreich, seine Brötchen verdient, ist es vielleicht an der Zeit für einen kleinen Urlaub, ja/nein?

Der Hauptgrund der gegen einen Verkauf sprechen würde, ist das Persönliche an einem solchen Blog. Klar verfasst Robert viele Posts zu technischen Themen aber auch viel anderes, persönlicheres ist darin zu finden. Wäre es ein reiner Fachblog, würde ich es in Betracht ziehen, weil da meist rein finanzielle Gedanken dahinter stecken oder das Ziel sind.

Das was man in der Vergangenheit getan hat, kann man nicht mehr ändern. Es bleibt bestehen, teilweise ein Leben lang. Man kann nur ändern, was in der Zukunft liegt, wenn auch nicht alles davon, oder besser man sollte nicht alles ändern. Man verkauft doch auch seine Wohnung/Haus nicht weil einem die Tapete nicht mehr gefällt, nein man renoviert es. Was ich damit sagen will, vielleicht einfach dem Blog einen neuen Anstrich (Design/Layout) verpassen.? Da es ein Blog mit persönlichen Gedanken und Inhalten ist, kann sich das Inventar (Content) auch ändern.

Wie gesagt, ich glaube nicht an einen Verkauf, sondern vielmehr an einen Test, Linkbait oder Meinungsumfrage. Robert, mach was du für richtig halten tust, egal ob verkaufen oder weitermachen, einen Grund sauer zu sein hat sicher keiner, es ist ja dein Werk. Oder hat jemand einen berechtigten Grund sauer auf dich zu sein, wenn du deinen Blog verkaufst? Fragen über Fragen, aber vielleicht wollte Robert auch nur herausfinden, ob er jemanden verletzen würde, wenn er seinen Blog verkaufen würde. *lach*

Natürlich hat die Blogosphäre darüber berichtet, ein paar weitere Posts folgen nun:

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