Das Ende von Zeitung und Büchern? 9. November 2008
Inspiriert zu diesem Post hat mich der Beitrag von Robert, „warum retten sich die Zeitungen nicht?“. So unrecht hat er nicht mit seinem Beitrag. Zeitungen die nur rum jammern, aber nichts wirklich für Ihre eigene Zukunft tun. Die andere Seite ist, viele wollen für Informationen und News nichts mehr bezahlen, doch stimmt das wirklich? Auf diese Frage und was Zeitungen tun könnten, dazu einfach mal meine Meinung.
Dabei würden vernünftige Lesegeräte schon längst das nötige Potenzial bieten, um digitales Lesen auch gegen Bezahlung rentabel zu machen. Doch genau hier sehe ich das Problem. Gut ich würde nicht wie Robert das iPhone als gutes Beispiel nennen, dafür ist die Lesefläche einfach zu klein. Für solch kurze Informationen würde ich nichts bezahlen wollen.
Ein handliches leichtes Lesegerät, im Format A4 oder auch A5 wäre ein Anfang. Man kauft eine Zeitung oder Buch online, lädt es auf das Gerät fertig. Man kann dann lesen wo man will, ob morgens am Küchentisch oder abends das Buch auf der Bettkante spielt dabei keine Rolle. Wenn das Gerät dann auch noch das Surfen im Web ermöglicht ist es perfekt. Ein solches Gerät sollte einen fairen Preis haben, oder auch als Zugabe zu einem Abo mitgeliefert werden können.
Natürlich würde keiner ein solches Abo abschließen für kurze Beiträge, dafür würde man aber auch keine Zeitung kaufen. Doch die Zeitungen haben ja selber angefangen, ihr komplettes Angebot online zu stellen und nun wundert man sich, dass immer weniger die Printausgaben kaufen. Vielleicht wird es in Zukunft weniger Zeitungen geben, doch mit richtig guten Beiträgen kann auch die digitale Zeitung richtige Gewinne abwerfen.
Gleiches gilt für den Buchmarkt, gute Bücher werden gerne gelesen. Doch selbst auf einem kleinen handlichen Netbook will es keinen Spaß machen. Dagegen auf einem Lesegerät, das handlich ist schon. Verlage und Zeitungen, ihr müsst schon mit der Zeit gehen, sonnst wird man überrollt. Klar man muss nicht jeden Scheiß mitmachen. Doch gemeinsam an einem System für die Verbreitung des eigenen Angebots zu arbeiten, ist sicher kein Fehler.
Beim Bezahlen sehe ich weniger das Problem, schon heute werden Abos und Buchkäufe via OnlineBanking oder auf Rechnung bezahlt. Warum sollte das bei Büchern und Zeitungen für ein vernünftiges Lesegerät anders sein? Klar könnten die Bezahlsysteme besser sein, auf jeden Fall günstiger. Zumal PayPal eigentlich optimal geeignet wäre, doch hier stört immer mehr Menschen, die hohen Gebühren.
Wie seht ihr das, können Zeitungen auch in Zukunft rentabel an den Mann und die Frau gebracht werden?
- Posted in : Medien
- Author : Sandkorn

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